Ich begann gerade im Kindergarten zu arbeiten, als das Pokémon-Sammelkartenspiel die Welt eroberte, Kinder wurden durch die ganzen Produkte magisch angezogen. Merchandising vom Bettbezug bis zum Klopapier, wohin das Auge nur reichte. Bäh!
Und jetzt? Pokémon? Pokémon. Ich besitze nun also mein erstes Pokémon-Produkt überhaupt – und tasächlich, es überzeugt! Die Pikachu-Kamera – allerdings nicht als Pokémon-Produkt, sondern als Kamera an sich.
Die Kamera ist nicht wie so viele Merchandisingkameras einfach nur eine einfache Free-Focus-Kamera mit einem speziellen Aufdruck. Pikachu ist nicht nur abgebildet, sondern als Relief eingearbeitet, und Digda ist als Auslöser installiert. Den kleinen Maulwurf drückt man bei jedem Photo zurück in die Erde. Solche Details liebe ich!
Die Rückseite der Kamera ziert Pikachus Schwanz. Pikachus zweites Ohr ist der Filmrückspulknopf.
Normalerweise teste ich neue Kameras draußen, möglichst bei Sonnenschein und guten Lichtverhältnissen, darum erübrigt sich eine Batterie. Nicht hier! Denn die Batterie ist nicht allein für den Blitz auf der Kamera zuständig, sondern auch für den Blitz IN der Kamera, um für die für diese Kamera typischen Pokémon-Rand zu sorgen. Ein kleines grünes Lämpchen auf der Rückseite zeigt an, wann das nächste Photo gemacht werden kann. Leider jedoch blitzt es auch bei jedem Photo auf und kann so, vor allem bei sehr nahen Objekten schnell zur Überbelichtung führen.
Der Rand, den die Kamera auf “magische” Weise erzeugt, erscheint mit vielen, vielen kleinen Wesen und vier großen Bekannten: Schiggy, Mauzi, Turtok und Pikachu. Warum ich das alles weiß? Weil es Internet und Jan (Danke!) gibt. Möglicherweise hat die Farbkombination des Blitzes auch noch eine Bedeutung, aber solch tiefgreifende Recherchen sind fehl am Platz.
Die ersten Photos mit dieser Kamera sind mehr als zufriedenstellend. Die weißen Flecken rühren vom etwas staubigen Scannen.
Wenn man die Batterie herausnimmt, ergibt sich ein schwarzer Rand, auf dem die Pokémonwesen kaum zu erkennen sind.
Ich finde diesen schwarzen Rand, der die Vignetten mancher Plastikkameras auf die Spitze treibt, sehr ansprechend. Ich habe leider noch keine Möglichkeit gefunden, wie sich die Zauberplatte (“magically appears in each photo”) herausnehmen läßt, ohne die Platte zu beschädigen und damit unbrauchbar zu machen.
Im Focus ist der Rand schon angedeutet, so daß man auf gar keinen Fall das Motiv zu weit an den Rand schiebt und es zwischen den Pokémonwesen verschwindet. Für den Spielzeugkamerasammler oder den, der es werden möchte, ein Muß!
Die Verpackung ist ein Blister, der die Kamera körperbetont umschlingt und den Pokémon-Schriftzug heraushebt.












April 3, 2011 um 6:25 nachmittags
hach, die hab ich auch. schade das man die verpackung nicht öffnen kann ohne sie zu zerstören.
April 4, 2011 um 8:04 vormittags
Ach, den kleinen Schnitt sieht man ja kaum. Ich könnte sie sowieso nicht in der Verpackung lassen, dazu bin ich viel zu neugierig.